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Die Manuelle Lymphdrainage ist eine medizinische, sehr spezielle Massageanwendung zur Behandlung von Ödemen (Wasser-/ oder Fettansammlung im Gewebe, letzteres tritt als Folge einer Fettverteilungsstörung auf, kurz Lipödem).

Wann ist eine manuelle Therapie sinnvoll?

Ödeme können sich nach Operationen oder Entzündungen bilden. Das Gewebe schwemmt auf durch das gestaute Wasser im Zellzwischenraum. Ein der Teil der Nährstoffe aus der Blutbahn gelangt durch den Wasserstau ebenfalls in das Zellzwischengewebe. Durch die Manuelle Lymphdrainage wird der Lymphfluss angeregt und die Nährstoffe fließen durch die Lymphbahnen zurück in den Blutkreislauf.

Es ist wichtig die Lymphe in Fluss zu halten, da diese einen wichtigen Bestandteil des Immunsystems darstellt.

Durchführung

Für die Behandlung muss der Patient die betroffene Extremität freilegen. Durch sanfte, streichende, rhythmische Bewegungen wird der Lymphfluss in Gang gebracht. Dadurch fließt das Wasser aus dem Gewebe heraus zurück in die Lymphbahnen.

Wann wird eine Manuelle Lymphdrainage durchgeführt?

  • Lymphödeme nach Operationen (z. B. an Gelenken oder Lymphknotenentfernung),
  • nach Traumen wie Prellungen, Knochenbrüche, Stauchungen,
  • Lipödem (Fettverteilungsstörung),
  • Phlebödem (durch chronisch-venöse Insuffizienz),

Wann wird eine Manuelle Lymphdrainage nicht durchgeführt?

  • Akute Thrombose,
  • Infektion,
  • Herzschwäche (-insuffizienz).

Behandlungszeiten

Die Zeiten variieren je nach Indikation und Verordnung zwischen 30, 45 oder 60 Minuten.